Die Ausbildung der Ruderer am Ammersee-Gymnasium (ASG) Dießen beschränkt sich nicht nur auf die Vermittlung motorischer Fertigkeiten. Auch die Selbst- und Fremdrettung, die Einschätzung von Wind, Wellen und Wetter und viele andere sicherheitsrelevante Aspekte sind fester Bestandteil des Lehrplans Rudern, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

Nachdem in den vergangenen Jahren die Wasserschutzpolizei als externe Referenten am ASG waren, hielt dieses Mal der technische Leiter der Wasserwacht Dießen, Olaf Raabe, einen Vortrag. Er informierte darüber, welche Regeln auf dem Ammersee zu beachten sind, wie gefährliche Situationen vermieden werden können und welche Maßnahmen in brenzligen Situationen zu ergreifen sind.

 
 

Es ging unter anderem um die Begegnung mit anderen Wasserfahrzeugen (Ausflugsdampfer, Segler, Kite-Surfer, Motorboote), mit denen die Ruderer rechnen müssen. Thematisiert wurden in dem Vortrag auch die technischen Hilfsmittel, die den Wassersportlern zur Verfügung stehen.

Ergänzt wurde der Vortrag des erfahrenen Wasserwachtler durch ruderspezifische Informationen, die der Leiter des Wahlunterrichts Rudern am ASG, Studiendirektor Georg Büttner, den Ruderschülern näherbrachte.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die Ruderer einen Blick in das wasserwachteigene Rettungsfahrzeug werfen und das moderne Rettungsequipment aus nächster Nähe betrachten.

Künftig soll die Zusammenarbeit zwischen der Wasserwacht Dießen und den ASG-Ruderern durch gemeinsame Übungen noch weiter vertieft werden, teilt die Schule mit. (lt)

 

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Nach der zahlreichen Ertrinkungsunfällen durch Asylbewerber in Bayern,wurden die Ortsgruppen der Kreiswasserwacht Landsberg auf der
diesjährigen Jahreshauptversammlung gebeten sich in diesem Bereich verstärkt einzusetzen.

Am Montag, den 29.06. startete der 1. Kurs für 4 Teilnehmer im Hallenbad
des Augustinum in Diessen unter der Leitung von Ausbilderin Andrea Geyer. Der stellvertretende technische Leiter Florian Schwenk unterstützte den Unterricht tatkräftig. Auch die befürchteten Sprach- und Kulturunterschiede stellten sich als gering und nicht hindernd heraus, so dass alle viel Spass hatten und die ersten Kenntnisse vermittelt werden konnten. Bedanken möchten wir uns hierfür nicht nur bei unseren Ehrenamtlichen, die auch diese dringend notwendige Tätigkeit in Ihrer Freizeiterledigten, sondern auch bei Frau Beatrice von Liel, die die Koordination übernommen hat und dem Augustinum in Diessen für die Bereitstellung der Schwimmzeiten.

Mittlerweile werden die Baderegeln der Wasserwacht durch den BRK Kreisverband Landsberg in 4 weitere Sprachen übersetzt und in der Unterkünften der Asylbewerber ausgehängt. Auch diese Maßnahme soll helfen, weiteren tödlichen Unfällen beim Baden vorzubeugen.

 

Am Sonntag den 22 Juni 2013 ist die neue Wasserwachtstation am Strandbad von Riederau wieder eröffnet worden.

An Wochenenden und Feiertagen ist diese Station mit einer Wachgruppe von vier Mann und Boot oder zwei Mann ohne Boot besetzt. Das komplette Gebäude wurde unter Architekt Klaus Windisch von einer ehemals als „Betonbunker“ bezeichnete Station in eine zeitgemäße Station für medizinische Hilfe umgebaut.

In der Station ist die Wasserwacht vom Sauerstoffgerät bis hin zu den Behandlungsmitteln bei einem allergischen Schock bestens ausgerüstet. Die meisten Hilfeleistungen werden für kleinere Verletzungen wie durch Glassplitter, Sonnenbrand oder Insektenstiche aufgewandt, erläutert Frank Böhm, der Chef der Dießener Ortsgruppe, welcher die Riederauer Station angegliedert ist.

Das Ziel sei, dass Riederau wieder eine eigene Ortsgruppe bekommt, aber es fehle noch an aktiven Mitgliedern, so Böhm. „Die Voraussetzung für wieder mehr Interesse ist mit der neuen Station nun geschaffen worden“, meint er. Alleine die Innenausstattung verschlang seinen Worten zufolge um die 20000 Euro. Die Kosten für die Umbauarbeiten am Gebäude trug die Marktgemeinde Dießen, 60000 Euro wurden dafür aufgewandt. Einige kleinere Anschaffungen beim Mobiliar wurden noch zurückgestellt, weil Mitglieder im Hochwassereinsatz in Niederbayern waren.

Den kirchlichen Segen erteilte Pfarrer Manfred Mayr. „Notsituationen kann man nicht alleine bewältigen“, sagte Pfarrer Mayr. Er sei froh, dass eine Wasserwachtstation zukünftig wieder in Riederau für Sicherheit sorgt.

Marianne Asam vom Kreisverband des Roten Kreuzes sprach den Ortsgruppen „große Wertschätzung und Anerkennung“ aus.

Bürgermeister lobt die Leistungen

Vorsitzender Frank Böhm dankte allen Spendern und Handwerkern und bedauerte die etwas verspätete Eröffnung, die auf Lieferschwierigkeiten zurückzuführen sei.

Bürgermeister Kirsch lobte die Leistungen der Wasserwacht. Mit der Spende des Autohauses Hart wurden die Damen mit neuen Dirndln ausgestattet, die zur Einweihung der neuen Station zum ersten Mal zum Einsatz kamen. Zweiter Vorstand Bela Bakonyi hatte die Idee mit den Dirndln, die in Zukunft bei öffentlichen Veranstaltungen und Präsentationen die Blicke der Öffentlichkeit auf die Damen ziehen werden – nach dem Motto „so schön kann auch Wasserwacht sein“.

Zur Eröffnung gab es vom Kreisverband Landsberg und seinen Wassserwachten, die dem Bayerischen Roten Kreuz unterstellt sind, einen Gutschein. Vom Förderverein der Wasserwacht Dießen übergaben Vorstand Robert Schafnitzel und Schriftführerin Karina Gorek ein Laptop für die neue Station.

Nach dem Mittagessen sorgte die Dießener Blasmusik noch für die musikalische Unterhaltung.

 

Artikel der Augsburger Allgemeinen (Foto:Alwin Reiter)

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